Vollendetes Tötungsdelikt

Auf absichtlich gelegter Ölspur ausgerutscht!

© Polizeipräsidium Schwaben/DPA

Im Allgäu starb ein Familienvater aus Markt Rettenbach bei einem sorgfältig geplanten Mordanschlag auf Motorradfahrer. Der oder die Täter hatten an 10 verschiedenen Stellen die Fahrbahn mit Öl in eine Todesfalle für Biker verwandelt. Bei der Suche nach dem Täter tappt die Polizei im Dunkeln. Sie kann nicht viel mehr tun, als täglich die typischen Motorradstrecken auf weitere Ölanschläge zu kontrollieren. Viele Motorradfahrer aber lassen aber — aus Angst vor weiteren Anschlägen – ihre Maschinen in der Garage, dies konnte man in der Motorradnews und auf br-online so Lesen.

Die Untersuchungen in Bezug auf weitere Spuren an den sichergestellten Asservaten, welche ebenfalls beim LKA München anhängig sind, dauern aktuell an.

Die Beamten der EG „Ölfleck“ sind weiterhin unter der Tel. 08331 / 1000 bei der Polizei Memmingen erreichbar.
(PP Schwaben Süd/West)

Wichtige Hinweise erhoffen sich die Ermittler von einem ca. 50 – 60 jähriger Motorradfahrer, der sich bislang nicht bei der Polizei gemeldet hat. Der Mann passierte kurze Zeit nach dem Unfall den Tatort und ließ von einem in der Nähe befindlichen Anwesen aus die Polizei über den Verkehrsunfall verständigen. Von diesem Mann ist nur bekannt, dass er ein rotes Krad fuhr. Er selbst bzw. Personen, die Hinweise zu seiner Identität geben können, werden gebeten, sich als Zeuge zur Verfügung zu stellen und sich bei der EG Ölfleck zu melden.

Die Staatsanwaltschaft Memmingen wertet die vorgenommene Tathandlung aufgrund der zwischenzeitlich vorliegenden Ermittlungsergebnisse als vollendetes Tötungsdelikt. Gegen den oder die noch unbekannten Täter wird wegen Verdachts des Mordes ermittelt.

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One Response to Vollendetes Tötungsdelikt

  1. avatar Digi der Redakteur says:

    Der Fall wurde am Mittwoch, 24.08.2011, bei der Sendung „Aktenzeichen XY …
    ungelöst“ ausgestrahlt. In dem 90-minütigen Sendeformat des ZDF werden ungeklärte Kriminalfälle vorgestellt. Zeugenhinweise werden telefonisch sowohl im
    Aufnahmestudio als auch bei der zuständigen Kriminalpolizei entgegengenommen. Ein
    Kriminalbeamter der EG „Ölfleck“ ist zu Gast im Studio und wird den Fall darstellen.
    Dieser vorläufige Bericht deutet eher darauf Hin das noch keine eindeutige Spur vorliegt. Mal sehen, die Mühlen mahlen langsam aber beständig. In Stuttgart wurde ein Tötungsdelikt nach über 5 Jahren aufgeklärt. Anscheinend liegt auch hier die höchste Aufklärungsquote, wenn auch erst nach Jahren. Also darf der Ölfleckproduzent sich noch nicht freuen, das er ungestraft davon kommt.

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